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Exzellenz,
Sie haben unser Werk und unsere Institution
in Ihrer Diözese aufgenommen und waren uns seither immer verbunden in freudigen
und traurigen Geschehnissen, was sich in der Beständigkeit Ihrer Aufmerksamkeit
und Zuneigung uns gegenüber zeigt.
Nowak: Wir sind sehr zufrieden, dass die
Geistlichen hierher kamen, „Apostel des gekreuzigten Jesus“, man kann
sagen, Geistliche Söhne Pater Pios.
Über zwei Wege betraten Sie den Boden von
Tschenstochau und der Umgebung, ich denke besonders an die caritative
Tätigkeit. Von Anfang an bestand an diesem Ort eine caritative Aktivität, aber
Ihr Haus und Ihre Kantinen haben die Eigenschaft, immer geöffnet zu sein, sogar
an Feiertagen, wenn an anderen Plätzen
die Armenkantinen geschlossen sind.
In Ihre Kantinen kommen die ärmsten Obdachlosen, jene auf die Straße
Getriebenen. Diese können sich in Ihrer Einrichtung aufhalten, eine Mahlzeit
einnehmen und sich zuhause fühlen. Man sagt gern, dass diese Menschen ihre Wahl
selbst getroffen haben, aber in Wirklichkeit verloren sie sich auf der Straße.
Wie in anderen Ländern gibt es viele, die irgendwo schlafen, in Schuppen, in
Abwasserkanälen, im Garten und es ist gut, dass viele dieser Menschen hier ihr
Zuhause finden.
Der andere
Weg gründet sich auf Gebet und Kontemplation. Die Geistlichen, die Schwestern
und Dienerinnen des Werkes „im Dienst
der Göttlichen Barmherzigkeit“ würden ihr Charisma nicht leben, wenn ihr Leben
nicht ausgerichtet wäre auf Gebet und Kontemplation. Pater Pio war ein großer
Kontemplativer und lebte, wie es bis jetzt
bei einem Priester noch nie geschah, fünfzig Jahre mit der Stigmatisierung.
Er
war ein Mensch mit einer außergewöhnlichen Beziehung zu Gott.
Sein Weg war die Kontemplation, die Meditation der Passion Jesu und seiner
Auferstehung. Dieser Weg war gekennzeichnet von diesem „Berg der
Barmherzigkeit“ über den „Berg der
Vergebung“.
Die
Geistlichen und die Schwestern kamen hier an mit ihren guten Werken, auf die
Menschen zugehend und hingewandt besonders auf Gott. Der Berg, wo sich der
Kreuzweg befindet und die Einrichtung, die sich in der oberen Stadt befindet,
in der Straße Focha, ergänzen sich gegenseitig gut.
Wir sind der Institution und dem P. General sehr
dankbar, weil er diesen Ort liebt, was man sehr deutlich merkt und auch unserem
P. Eugenio Marie, der große organisatorische Fähigkeiten besitzt. Ich wünsche
der Institution, mehr Berufungen zu haben, damit sie gut wächst, wenn auch
langsam, weil die Werke Gottes sich
langsam entwickeln mit gut ausgebildeten Menschen.
Wie
sehen Sie unsere Zukunft in der Erzdiözese Tschenstochau?
Nowak:
Ja, ich möchte sehr, dass dieser Ort mit seinen charakteristischen Eigenschaften,
dem Dienst an den Armen, bleibt, obwohl vielleicht nicht auf der gleichen
Ebene.
Das
Werk „Caritas“ hat sich zuletzt ganz gut entwickelt. Die nationale polnische
„Caritas“ hat den Plan, am Fuße der Jasna Gura (Heiligtum der Schwarzen Madonna
von Tschenstochau) ein Zentrum nationalerGestaltung zu errichten, das sich auf
die Barmherzigkeit bezieht. Ein Haus wie das Ihrige wird sicher eine große
Bedeutung haben. Es ist nötig, dass Ihr Haus bleibt und dass andererseits der
Berg eine Stätte der Anbetung sei, eine Stätte, wo sich die Getreuen Pater Pio‘s versammeln. In Polen gibt es wie
in vielen anderen Ländern viele treue Anhänger von Pater Pio, er war ein Mann
mit einem großen Charisma.
Ich möchte Ihrem Gründervater, Domenico Labellearte, danken, weil er den
Wunsch hatte, dieses Charisma aufzugreifen. Die Verehrung Pater Pio’s hat sich
dank der Aktivitäten Pater Eugenios und seines Institutes sehr entwickelt. Wir wünschen, dass die Verehrung des heiligen
Pio sich über diesen Berg ausweitet und das große Werk der Erlösung bewirkt;
ich denke an den Kreuzweg, der ebenso bedeutsam ist und die innere Sammlung
fördert.
Betrachtet
man die Personen und folgt den hier dargestellten Stationen des Kreuzweges, so
kann man sehr tiefe Erfahrungen machen. Hier ist der Künstler bei uns, welcher es plante.
Ich möchte ihm sehr danken, weil es wirklich sehr ausdrucksstark ist. Ganz
sicher ist es sehr schön, dass es nahe bei der Jasna Gura diesen „Heiligen
Berg“ gibt, der immer hier war, aber in einer viel bescheideneren Form. Er war
hier seit Jahrhunderten unter dem Namen: „Berg der Vergebung“ bekannt. Die
Menschen und die Pilger, die aus Warschau und aus anderen Teilen Polens kamen,
haben auf den Knien diesen Berg verlassen. Sie haben sich die Knie
verletzt, bis das Blut floss als Zeichen
der Buße. Dieser Ort hieß „Berg der Vergebung“, weil man hier Gott und die
Brüder um Vergebung bat. Jetzt im postkommunistischen Polen haben wir ein
anderes wichtiges Element. Auf dem Berg versammeln sich die Streitkräfte, die
Soldaten.
Dies ist wirklich eine sehr gute Sache, die
mich sehr erstaunt. Die
vier Waffengattungen: Polnische, slawische (jetzt gerade mit ihrem Bischof),
deutsche, (die vor Jahren kamen, um das Land zu zerstören) und schließlich
die der
NATO, treffen sich auf dem Berg, um gemeinsam zu beten bevor sie
feierlich das Heiligtum der schwarzen Jungfrau betreten am Vorabend ihres
Festes.
Sie treffen
sich wirklich auf diesem Berg für ihre Waffenübungen und um zu beten. Dieser Berg hat
viele Bestimmungen, daher ist es wichtig, dass er wirklich „heilig“ sei.
Nähere Erläuterungen zur neuen Begegnungsstätte
Die
Kirche auf dem „Berg der Vergebung“ ist als eine Ober- und Unterkirche (Krypta) gebaut.
Die
Krypta ist fertiggestellt, hier befindet sich auch die Verehrungsstätte für Pater
Pio.
Für
die Fertigstellung des Innenausbaus der Oberkirche, sowie für das im Bau
befindliche Pilgerheim, sind wir auf Ihre Gebete und Spenden angewiesen, damit das begonnene Werk von Pater
Eugenio Lorek, auf
dem „Berg der Vergebung“ vollendet und zu einer Begegnungsstätte
für den Frieden unter verschiedenen Nationen werden kann.
Wir
glauben fest daran, dass allen, die sich mit Gebeten oder Spenden an diesem Werk der
Barmherzigkeit beteiligen,
reichliche Gnaden durch die besondere Fürsprache von Pater Pio zuteil werden.

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